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Darum feiern wir den Weltfrauentag

Am 08. März ist es wieder so weit: Es ist Weltfrauentag. Aber warum feiern wir den Weltfrauentag? Was hat es damit auf sich?
Hier erfährst du alles wichtige über die Entwicklung der Rolle der Frau und lernst einige bedeutende Frauen aus der Geschichte kennen.

Die Rollen der Frau in der Vergangenheit

1.Hausfrau, Ehefrau und Mutter
Ja, eure Urgroßmütter und Großmütter dürften es noch kennen: „Du sollst mit Puppen spielen und im Haushalt helfen. Gewöhne dich schon mal daran, Hausfrau und Mutter zu sein.“ Ja, von klein auf wurden schon damals die Mädchen auf ihre zukünftige Rolle vorbereitet. Die Rolle der Frau damals: Heiraten, Kinder kriegen, Punkt. Das war es dann auch schon. Andere Interessen? Wurden unterdrückt. Das Maximale, was einer Frau noch zugetraut wurde: Malerei, Handarbeit und Aktivitäten, die im Haushalt nützlich waren.

2.Bildung und Karriere
In vielen Kulturen erhielten Frauen früher weniger Bildung. Denn ohnehin würden sie diese ja nie nutzen können, da sie nur zu Hause sitzen sollten. Auch wenn eine Frau gute Bildung genoss, so war das meist auch schon das Ende der Geschichte. Sie „musste“ heiraten und sich dann ihrer Rolle als Hausfrau hingeben. Das Recht auf Karriere und ernst genommen zu werden blieb meist den Männern vorbehalten. Wenn doch mal eine Frau arbeiten musste, galt das oft als Zeichen dafür, dass der Mann die Familie nicht ausreichend versorgen konnte. Kein Wunder also, dass Männer bis 1958 entscheiden konnten, ob ihre Frau arbeiten gehen durfte.

3. Politik
Lange hatten Frauen ein Mitbestimmungsrecht und auch kein Recht, selbst in der Politik aktiv zu werden. Nach langem Kämpfen um dieses Recht wurde 1919 die erste Wahl abgehalten, bei der Frauen gleichermaßen wählen und gewählt werden konnten.

4.Wissenschaft
Seit der Antike gab es schon Frauen, die in der Wissenschaft aktiv waren. Im Mittelalter wurden Frauen und Männer bei der akademischen Bildung separat unterrichtet. In der frühen Neuzeit wurden Frauen dann nicht einmal mehr an Universitäten zugelassen. Dies lag mitunter daran, dass sie nicht ernst genommen wurden und ihnen weniger „Intelligenz“ zugetraut wurde als Männern. Ihnen wurde also schlichtweg das Recht auf eine universitäre Bildung versagt. Bis 1918 konnten Frauen von Lehrveranstaltungen ausgeschlossen werden. Im späten 19. Jahrhundert verbesserte sich die Situation wieder und Frauen konnten wieder an Universitäten studieren. Nun, gerade mal 120 Jahre später, ist es unvorstellbar, dass Frauen nicht studieren dürfen.

Heutzutage sieht das ein wenig anders aus. Wie hat sich die Situation und die Rolle der Frau geändert? Warum dürfen wir heute den Weltfrauentag feiern? Dank starken Frauen und gesellschaftlichem Umdenken.

Unter anderem trugen dazu folgende Damen bei:

Dorothea Erxleben (1715-1762)

Erste Promotion einer Frau in Deutschland.

Die junge Frau erkämpfte sich den Weg zur Promotion als Medizinerin, denn Frauen wurden damals nicht zum Studium zugelassen.

Olympe de Gouges (1748 – 1793)
1791 forderte die Feministin Olympe de Gouges die Gleichstellung von Mann und Frau. Ihre Deklaration „Erklärung der Rechte der Frau und Bürgerin“ war revolutionär, fand jedoch wenig Beachtung. Zu Zeiten der französischen Revolution gab es vielerlei Umschwung – jedoch nicht in puncto Gleichberechtigung der Frau. De Gouges kritisierte die Unfähigkeit der Männer gerecht zu denken und die Frau als ebenbürtig anzusehen und war somit eine Vordenkerin für die späteren Frauenrechtlerinnen. 1793 wurde sie zur Strafe für ihren Aktivismus hingerichtet.

Victoria Woodhull Martin (1838 – 1927)

Eine der bedeutendsten Frauenrechtlerinnen des 19. Jahrhunderts. Obgleich sie keine Schulbildung hatte, war sie eine der ersten Brokerinnen in der Wall Street.  Sie war Redakteurin und Freiheitskämpferin: Sie kämpfte gegen die Doppelmoral, dass Männer untreu sein durften und Frauen nicht, sie kämpfte für „freie Liebe“ für alle.
Als erste Frau überhaupt bewarb sie sich 1872 um die US-Präsidentschaft – obwohl noch nicht einmal sie selbst sich wählen durfte. Ihr ging es dabei vor allem um die Symbolik: sie wollte ein Signal für die Gleichstellung der Frauen setzen. Denn ihrer Ansicht nach sei die Passivität der Frauen selbst die Ursache ihrer damaligen Position gewesen. Sie forderte damit dazu auf, dass Frauen selbst aktiv Verantwortung übernehmen sollten.

Marie Curie (1867 – 1934)

Marie Curie war eine Pionierin auf den Gebieten der Physik und Chemie. Sie entdeckte gemeinsam mit ihrem Mann ein neues Element: Radium. Für die Medizin war diese Entdeckung so bedeutend, dass Marie und ihr Mann Pierre dafür 1903 den Nobelpreis für Physik bekamen. Nach dem Tod ihres Mannes übernahm Marie seine Arbeit und begann auch eine Lehrtätigkeit als Professorin für Physik an einer Universität. Als eine der ersten Frauen unterrichtete sie dort. 1911 erhielt sie erneut den Nobelpreis – diesmal für Chemie. Sie verstarb dann 1934 an den Folgen der Jahrelangen Forschung mit Radium.

Beate Uhse (1919 – 2001)

Beate Uhse setzte sich für die Sexualität der Frau ein und brach in vielerlei Hinsicht Tabus. Sie brachte Tabuthemen wie die weibliche Sexualität zur Diskussion und sorgte dadurch für viel Empörung. Ebenso groß wie die Empörung war jedoch auch die Bewunderung: Sex war keine Männersache mehr, Beate Uhse befreite Frauen, indem sie ihnen ein Recht auf selbstbestimmte Sexualität zuschrieb. Damit trug sie letztendlich zur Selbstbestimmung der Frau maßgeblich bei.

Starke Frauen, die Geschichte schrieben. Die Welt ist voll davon. Und die Welt profitiert davon, dass Frauen immer gleichgestellter werden (durften). Wir sollten das nicht als selbstverständlich hinnehmen und immer, nicht nur am Weltfrauentag, daran denken, wie sehr Frauen in der Vergangenheit sich für die Rechte, die wir heute genießen, einsetzen mussten.

 

 

 

 

 

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